Geschichte der Spielkarten

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Wo kommen Spielkarten eigentlich her?

Als Mentalist beschäftige ich mich mit Dingen, die hinter den Dingen stehen. Bei vielen Gegenständen, die wir täglich benutzen, wissen wir meistens nichts über deren Ursprung. Spielkarten sind zum Beispiel solche Gegenstände. Sie haben ihren Ursprung in Ostasien im 12. Jahrhundert.

Vermutlich wurden sie dann durch Araber, Ägypter oder über fahrendes Volk nach Europa importiert. Hier wurden sie erstmals 1367 in der Stadt Bern durch ein vollständiges Verbot schriftlich belegt, und „Gebetbuch des Teufels“, genannt. [Quelle Wikipedia]


Noch viel wichtiger aber ist die ursprüngliche Bedeutung der Spielkarten, denn sie sind ein Spiegel unseres Jahreskalenders.

  • Ein Pokerblatt besteht aus 52 Karten welche die 52 Wochen im Jahr symbolisieren.
  • Und sie bestehen aus roten und schwarzen Karten, was die Dualität zwischen Tag und Nacht symbolisiert. Die Gegensätze die sich anziehen.
  • Es gibt 4 Kartenwerte. Herz, Karo, Pik und Kreuz, was die 4 Jahreszeiten wiederspiegelt. Bei doppeldeutschen Karten, die man auch als Schnapskarten kennt, sieht man das heute noch bei den Assen.

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  • Jeder Kartenwert besteht aus 13 Karten. Vom Ass bis zum König, und es gibt 13 Mondphasen im einem Jahr. Bei jedem Kartenwert gibt es Bube, Dame und den König. 3 Bildkarten x 4 Kartenwerte ergibt 12 Bildkarten in einem Spiel, die 12 Monate eines Jahres.
  • Und wenn man die Zahlenwerte aller Karten addiert (Ass hat den Wert eins, dann weiter 2-10, und für Bube 11, Dame 12 und König 13) dann ergibt das in Summe 364. Plus ein Joker 365, die 365 Tage im Jahr. Und es gibt einen Extra-Joker für das Schaltjahr.

Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, hat man ganz ein anderes Gefühl wenn man ein Kartenspiel verwendet, oder?

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